Fernstudium Hagen

Die Fernuniversität Hagen ist die einzige staatliche Universität, die ein Studium ohne Präsenzpflicht ermöglicht. Mit 50 Euro Grundgebühr und ca. 100 Euro an Kosten für die Semesterstunden ist sie zudem sehr günstig. Entsprechend beliebt ist die Fernuni: Laut einer Erhebung von Oktober 2013, studieren knapp 87.000 Studierende an der Bildungseinrichtung. Erfahrungsberichte der Studenten zeigen, dass die Qualität der Lehre und Betreuung mit klassischen Unis mithalten kann.



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Erfahrungsberichte als Entscheidungshilfe

Viele Studieninteressierte suchen, wie bei anderen Dienstleistungen und Produkten auch, erst einmal im Internet nach Testergebnissen. Gerade im Bereich Fernuniversitäten zeigen sich die Verbraucherorganisationen jedoch eher zurückhaltend. Interessierte sind deshalb froh, wenn Studenten, die die Fernuniversität Hagen besucht haben, einen Erfahrungsbericht schreiben. Eine Weiterempfehlung oder Kritik hilft schließlich bei der Entscheidungsfindung.

Lob für Qualität, aber auch Kritik an Bürokratie

Die meisten Berichte, die online nachzulesen sind, fallen unterschiedlich aus: Die einen loben die freie Zeiteinteilung, Betreuungsqualität und die vergleichsweise günstigen Studiengebühren. Andere empfinden diese eher als hoch und kritisieren die Fernuniversität als bürokratisch. Besonders Abbrecher üben allerdings auch Selbstkritik: Manch einer bringt einfach nicht die Motivation und den Willen auf, ohne Druck von außen und vollkommen selbstbestimmt zu lernen.



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Stiftung Warentest empfiehlt: Selbsttest machen

Wer sich beim Thema Fernstudium ganz generell noch nicht sicher ist, und sich nicht nur auf Leserempfehlungen verlassen möchte, dem empfiehlt die Stiftung Warentest den Motivationstest der Hagener Fernuni, der auf der Website des Instituts kostenlos und anonym durchgeführt werden kann. Der Test bietet laut den Experten auch gute Tipps, wie man Lernprobleme lösen und sein Zeit-Management verbessern kann.

Hier können Sie den Test durchführen: willenstest.fernuni-hagen.de

Studienangebot ist umfangreich

Wie an jeder klassischen Präsenz-Universität auch, schließt die erfolgreiche die Ausbildung an der Hagener Fernuniversität mit einem akademischen Titel ab. Nachfolgend findet sich ein Überblick der angebotenen Studienrichtungen.

Bachelor bzw. Master of Law
  • Rechtswissenschaften
Bachelor of Arts (BA)
  • Bildungswissenschaft
  • Kulturwissenschaften
  • Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaften, Soziologie



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Bachelor of Science (BSc)
  • Psychologie
  • Informatik
  • Mathematik
  • Wirtschaftswissenschaft
  • Wirtschaftsinformatik
Master of Art (MA)
  • Bildung und Medien – eEducation
  • Europäische Moderne – Geschichte und Literatur
  • Governance
  • Philosophie – Philosophie im europäischen Kontext
Master of Science (MSc)
  • Psychologie
  • Informatik
  • Praktische Informatik
  • Mathematik
  • Wirtschaftswissenschaft
  • Volkswirtschaft
  • Wirtschaftsinformatik



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BWL und Soziologie: Im Hochschulranking in der Spitzengruppe

Da die Hagener Universität aufgrund des Angebots, der Studierendenzahl und der Struktur nur schwer mit anderen Universitäten vergleichbar ist, taucht die Bildungseinrichtung nur selten in einem Hochschulranking auf. Die aktuellsten Testergebnisse liegen einige Zeit zurück und wurden vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erhoben. Hier konnten Soziologie (wird heute nicht mehr angeboten) und BWL (heute Teil der Wirtschaftswissenschaften) einen Spitzenplatz erreichen.

http://www.che.de/cms/?getObject=5&getLang=de

Die Fernuniversität genießt eine hohe Reputation

Insgesamt genießt die Universität Hagen einen guten Ruf. Das zeigen nicht nur die guten Bewertungen der Studenten, sondern auch die vielen bekannte Persönlichkeiten, die hier studiert haben: Ex-Außenminister Guido Westerwelle, Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und sogar Fußballlegende Oliver Kahn haben. Ein Studium an der Fernuniversität signalisiert dem potentiellen Arbeitgeber zudem gutes Selbstmanagement und Durchhaltevermögen.

Kosten sind im Vergleich sehr günstig

Ein großer Vorteil der Fernuniversität Hagen liegt in ihrem öffentlich-rechtlichen Status: Dadurch sind die Kosten im Vergleich zu ähnlichen Bildungsangeboten sehr günstig. Selbst nach der Abschaffung der Studiengebühren rechnet sich die Fernlehrgänge sogar im Vergleich zu den den Präsenz-Unis, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel kaum Fahrtkosten entstehen und gewisse Kosten entfallen.

Gebühren für das komplette Studium im Überblick

Für ein Bachelorstudium: Zwischen 1500 bis 1800 Euro
Ausnahme: Die Bachelor of Laws (Rechtswissenschaft) schlägt mit ca. 2400 Euro zu Buche
Für ein Masterstudium: Zwischen 700 – 1200 Euro.
Kursmaterial ist inklusive, Kosten für eigenen Bedarf an Büromaterialien, Kopien und Literatur sind wie bei jeder anderen Uni auch nicht in dieses Gebühren miteinberechnet. Die Experten vom Uni-Spiegel fassen zusammen: „Teuer ist das Fernstudium nicht. So kommen für Teilzeitstudenten durchschnittlich 160 Euro je Semester zusammen, für Vollzeitstudenten 286 Euro.“



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BAföG

Wie an jeder anderen staatlichen Hochschule auch, haben natürlich auch die Hagener Studenten ein Anrecht auf BAföG Förderung, wenn sie die entsprechenden Kriterien erfüllen. Hierzu muss eine Bescheinigung nach §9 BAföG beantragt werden – dies ist unkompliziert und schnell erledigt. Gut zu wissen: Das so gewährte Darlehen muss nicht zu 100% zurückbezahlt werden, da der Staat hier Zuschüsse gewährt.

Förderung gilt nur für Vollzeitstudenten

Wichtigste Voraussetzung für das Studentendarlehen vom Staat ist allerdings, dass das Studium in Vollzeit absolviert sind. Allerdings sind über 80 Prozent der Studierenden an der Fernuniversität Hagen berufstätig und kommen somit nicht für die Förderung infrage. Wer nur studentisch berufstätig ist, also jobbt, um sich die Ausbildung zu finanzieren, kann aber sehr wohl eine Förderung beantragen

Zur Immatrikulation muss eine bestimmte Frist eingehalten werden

Wer sich einschreiben will, kann im Gegensatz zu Fernschulen nicht jederzeit einschreiben, sondern muss – abhängig vom Semester – bestimmte Fristen beachten. Hier ein Überblick:
für das Wintersemester: 01.06.-31.07. (Studienbeginn ab Oktober)
für das Sommersemester 01.12.-31.01.(Studienbeginn ab April)

Tipp

Der Antrag muss spätestens am letzten Tag der Frist bei der Universität oder einem der Studienzentren eintreffen, die rechtzeitige Absendung reicht nicht aus.

Zulassungsvoraussetzungen

Zwar gibt es an der Fernuniversität Hagen keine Zulassungsbeschränkung, wer sich einschreiben will, muss aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich braucht jeder, der einen Bachelorstudiengang belegen will, die allgemeine Hochschulreife, also Matura oder Abitur. Für den Magisterstudiengang ist in jedem Fall ein qualifizierendes Hochschulstudium, also Bachelor, Magister oder Diplom nötig.

Studium auch ohne Abitur möglich

Wer keine allgemeine Hochschulreife besitzt, kann unter bestimmten Bedingungen dennoch zum Studium zugelassen werden. Hier ein Überblick über die Möglichkeiten:
Berufliche Qualifikation, also Meisterbrief oder ein vergleichbarer Nachweis
Abgeschlossene Ausbildung und mindestens dreijährige fachliche Berufserfahrung
Abgeschlossene Ausbildung und mindestens dreijährige Erfahrung in einem anderen Beruf, als der, der erlernt wurde (Wer sich um ein Mitglied der Familie gekümmert hat, zum Beispiel Kind oder pflegebedürftige Person, kann sich diese Zeit ebenfalls anrechnen lassen)

Besonderheit

Auch Schüler, die besonders begabt sind, können bereits studieren, bevor sie das Abitur absolviert haben.

Ablauf – So lernen Sie

Viele Interessierte fragen sich nun bestimmt: Wie verläuft ein Studium an einer Fernuniversität, wenn man nicht an den Campus geht und seine Dozenten und Kommilitonen persönlich trifft? Zum größten Teil erhalten die Studenten ihre Informationen per Studienbriefe, die die Kurseinheiten enthalten. Zudem müssen Einsendeaufgaben bearbeitet werden, wird ein bestimmter Teil davon mit Erfolg abgeschlossen, darf man zur Abschlussklausur antreten. Dies ist an vielen Orten in Deutschland möglich, sodass die Prüflinge nicht unbedingt nach Hagen reisen müssen.

Abbrecherquote sinkt, ist aber vergleichbar hoch

Die Quote an Abbrechern an der Hagener Bildungseinrichtung wird zwar seit Jahren immer niedriger, liegt jedoch immer noch bei 70 Prozent, wie Zeit Online berichtet. Dabei ist die Qualität der Lehre ist an der Fernuniversität nicht schlechter als an an anderen Hochschulen. Die hohe Zahl an Studienabbrüchen geht vor allem darauf zurück, dass viele Studierende einen ersten Hochschulabschluss besitzen und sich weiterbilden wollen. Viele merken dann, dass das Zweitstudium für Sie nicht mit Job oder Familie vereinbar ist. Wer schon einen Abschluss in der Tasche hat und zudem schon einen guten Beruf hat, dem fällt das Abbrechen leichter.

Feruniversität Hagen: Was man bei der Bewertung der Zahlen beachten muss

Zudem bietet das Institut in Hagen im Gegensatz zu anderen privaten Hochschulen viele geisteswissenschaftliche Fernstudiengänge an. Hier liegt die Zahl der Personen, die ihr Studium vor dem Ende aufgeben, traditionell besonders hoch. Nichtsdestotrotz verdeutlichen die Zahlen, dass ein Fernstudium ohne viel Selbstdisziplin und eigenverantwortliches Lernen nicht durchzuhalten ist. Wichtig ist es auch, die sozialen Kontakte nicht zu vernachlässigen und sich zum Beispiel mit anderen Lernenden zusammenzuschließen.

Auch mit der neuen Gebührenordnung, die 2014 in Kraft tritt, bietet die Fernuniversität Hagen mit 50 Euro Grundgebühr und ca. 100 Euro für die Kurse im Monat immer noch die günstige Möglichkeit zum selbstständigen Studium. Wer am Institut in Hagen studiert, bestimmt Zeit und Ort selbst. Qualität und Ruf des Institut sind gut, allerdings benötigt ein Fernstudium viel Selbstdisziplin. Wer durchhält, wird mit einem Bachelor- oder Masterabschluss belohnt, der dem klassischer Präsenzunis in nichts nachsteht. Das macht die Hagener Fernuni zu einer guten Alternative besonders für Menschen mit Familie und Berufstätige.

Quellen: